Geschrieben im August 2008

“Bauernland sucks”

ohne Deckel

In der vergangenen Saison 2007/2008 reiste ich zu allen drei Playoff-Spielen ins Sauerland, zu den Iserlohn Roosters. Auch wenn ich nicht gerade gerne nach Iserlohn gefahren bin (so schnell werde ich auch sicherlich nicht wieder dorthin fahren), hatten wir jede Menge Spaß. Viele lustige Erinnerungen verbinde ich mit den Auswärtsspielen bei den Roosters. Wo fange ich am besten an?

Zu jedem Spiel produzierte ein Freund aus unserer NHL-Runde besondere Aufkleber, die wir alle vorne auf die Trikots klebten, sodass im Laufe der Playoffs nicht mehr viel vom Trikot zu sehen war, da die Aufkleber alles verdeckten. Die Texte der Aufkleber waren – zugegeben – etwas provokativ. Hier ein kleines Beispiel: “Bauernland SUCKS” (Viertelfinale – Spiel 3). Ich denke, das zeigte ganz klar unsere Abneigung gegenüber Iserlohn.

Rudelbildung

Ganz besonders unbeliebt machte sich jedoch Robert Hock, der Kapitän der Roosters. In jedem, in wirklich jedem Spiel hatte er den Schiedsrichtern etwas mitzuteilen. Ich weiß, als Kapitän darf und muss man mit den Schiedsrichtern sprechen, aber das war nicht mehr normal! Immer und immer wieder hatte er den Schiedsrichtern etwas zu sagen, auch wenn er zu diesen Zeitpunkten überhaupt keinen Grund dazu gehabt hatte. Deshalb wurde für Spiel 5 im Viertelfinale extra ein Aufkleber nur für ihn angefertigt: “SEELSORGE Robert Hock 02371-83576-91″. (Die Nummer 02371-83576 ist übrigens die Nummer von der Geschäftsstelle der Roosters, und die 91 ist die Spielernummer von Hock.)

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Von Fabian

17. August 2008 um 22:06

Fanturnier in Köln

ohne Deckel

Am letzten Sonntag (10. August 2008) fand in Köln zum vierten Mal das Eishockey-Fanturnier der Kölner Haie statt. Mein Bruder und ich haben die Chance natürlich genutzt und uns rechtzeitig für das Turnier angemeldet. Die Teilnehmer wurden auf insgesamt sechs Mannschaften aufgeteilt, die Mannschaften wurden wiederum auf zwei Gruppen verteilt. Ein Spiel dauerte genau 20 Minuten (die Zeit lief bei Unterbrechungen weiter) und gespielt wurde auf dem gesamten Spielfeld.

Treffpunkt war um 11:30 Uhr im Haie-Zentrum. Die Zusammenstellung der Teams wurde ausgelost. Als wir am Spielort eintrafen, hingen die Team-Listen bereits aus. Stefan wurde Team Rot zugelost, ich lief für Team Schwarz auf. Zuerst haben wir uns die Ausrüstung besorgt und sie in unserer Kabine verstaut. Die Ausrüstung haben wir freundlicherweise vom KEC gestellt bekommen, kostenlos! Danach ging es zur Anmeldung, wo wir die Startgebühr von drei Euro gezahlt und anschließend die Trikots und Stutzen bekommen haben.

Auf der Lauer

Nachdem wir das gesamte Equipment bekommen hatten, ging es zurück in die Kabine, wo die erste kleine Herausforderung auf uns wartete: das Einkleiden. Zuerst der Tiefschutz, der Beinschutz und die Stutzen, dann der Schulterschutz, die Hose mit Hosenträgern, die Schlittschuhe und der Ellbogenschutz. Dann noch das Trikot, der Helm, die Handschuhe und zuletzt der Schläger.

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Von Fabian

12. August 2008 um 19:24

Pre-season 2008-09

ohne Deckel

Die Sommerpause geht dem Ende entgegen, die neue Saison steht vor der Tür. Dafür gibt es viele Anzeichen: Einige Teams haben bereits die ersten Trainingseinheiten absolviert und ihre neuen Trikots für die kommende Saison präsentiert. Andere Teams haben sogar schon ihr erstes Testspiel hinter sich.

In Frankfurt ist es vergleichsweise noch relativ ruhig, leider. Laut Homepage der Frankfurt Lions sind die Spieler seit Sonntag vollzählig in Frankfurt eingetroffen. Am Montagmorgen kam dann noch Neuzugang Josh Langefeld in Frankfurt an. Mit seinen neuen Teamkollegen absolvierte er in diesen Tagen die medizinischen Tests. Außerdem wurden die Spieler neu eingekleidet.
In der Eissporthalle wird währenddessen fleißig gearbeitet, damit alles fertig ist, wenn die Lions von ihrem Trainingslager aus Italien zurückkommen. Gestern war man damit beschäftigt, die Logos der Werbe-Partner auf den Grund des Spielfeldes zu malen. Eis existiert in der Eissporthalle also bisher noch nicht.

Am 20. August werden die Lions um 11:30 Uhr das erste Mal eigenes Eis betreten. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich zu dem Zeitpunkt schon wieder in der Heimat sein werde. Sollte ich hier sein, werde ich mir auf jeden Fall das Training ansehen, da es zwei Stunden dauern soll. Außerdem kann ich dann schon mal erste Eindrücke von den neuen Spielern sammeln.

Von Fabian

5. August 2008 um 22:23