Geschrieben im November 2008

Lions @ Pinguine

ohne Deckel

Meine Mission für den 14. November 2008 war klar: drei Punkte aus Krefeld entführen. Und diese Mission wurde erfolgreich abgeschlossen. Die drei Punkte gingen nach Frankfurt. Viel war nicht gerade los im Krefelder KönigPALAST. Gerade mal 4.546 Zuschauer waren vor Ort, rund 500 davon waren die “Schulsportmeister”, die Tickets für den Gästeblock bekommen hatten. Während des gesamten Spiels sangen wir immer wieder “LÖ-WEN, klappklappklapp, LÖ-WEN, klappklappklapp…”. Eine Gruppe Krefelder Mädels schrie während des “klappklappklapp” mit ihren piepsigen Stimmen “Scheiße!”. Im Schlussdrittel – es stand schon 2:2 – sangen wir wieder. Und die Mädels schrien wieder. Mittendrin sangen wir nicht mehr “Lö-wen”, sondern “Kre-feld”. Und die Mädels!? Genau! “Scheiße!” Vier, fünf Mal wiederholte sich dies, bis wir vor Lachen nicht mehr konnten.

…Lö-wen, Scheiße! Lö-wen, Scheiße! Kre-feld, Scheiße! Kre-feld, Scheiße! Kre-feld, Scheiße!…

Zum Spiel: Die Lions entschieden das Eröffnungsbully für sich und erarbeiteten sich gleich ihre erste Chance. Nach 12 Sekunden hätte es schon 0:1 stehen müssen, aber der Puck verfehlte das leere Tor, sodass es beim 0:0 blieb. Dann starteten die Gastgeber einen Angriff über Boris Blank, der aber kurz vor dem Abschluss zum Fall kam: Penalty für Krefeld. Blank trat selber an und verschoss. Das erste Drittel war relativ ausgeglichen, Krefeld sogar ein bisschen besser. Allerdings luden sie die Lions immer wieder zu Kontern ein. In der siebten Minute erzielten die Gäste den Führungstreffer. Pat Kavanagh bekam das Tor zugeschrieben. Die Scheibe wurde vor dem Tor abgefälscht. Wenn ich es richtig gesehen habe, kam die Scheibe von links außen in den Torraum, wo sie von einem Schlittschuh ins Tor sprang. In der 15. Minute fiel der Ausgleich: Daniel Pietta bezwang Ian Gordon mit einem harmlosen Schuss. Gordon sah da nicht wirklich gut aus.

Im zweiten Drittel dominierten dann aber die Gäste von Beginn an. Krefeld hatte große Mühe überhaupt aus dem eigenen Drittel zu kommen. Oft gelang es ihnen nur durch einen unerlaubten Weitschuss die Situation zu klären. Die Lions waren klar überlegen, aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Scott(y) Langkow und das Gestänge hielten die Pinguine im Spiel. Circa fünf Minuten vor Schluss konnten sich die Pinguine dann mal wieder im Löwen-Drittel festsetzen und die Lions zogen natürlich sofort eine Strafe. Jim Fahey erzielte das – meiner Meinung nach unverdiente – 2:1 für den Gastgeber. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es in die zweite Drittelpause.

Auch im Schlussdrittel waren die Lions die überlegene Mannschaft. In der 46. Minute fiel endlich der Ausgleich! Jason Young hämmerte die Scheibe ins Tor und nutzte dabei eine Überzahl. Kurz vor Schluss zog Krefelds Neuzugang Jean-Francois Fortin eine Strafe. Und dieses Powerplay nutzten die Lions. 65 Sekunden vor Schluss traf Lasse Kopitz zum 3:2 für die Frankfurter. Das war die Entscheidung! Die Löwen waren den Pinguinen klar überlegen. Körperlich konnte der Tabellenführer überhaupt nicht mithalten. Wenn ich daran denke, wie die Krefelder Spieler teilweise aufs Eis geschickt wurden…traumhaft! Durch die körperliche Unterlegenheit gingen auch die meisten Zweikämpfe an die Hessen. Frankfurt spielte einfach cleverer und hat sich diese drei Punkte mehr als verdient.

Von Fabian

15. November 2008 um 17:42

Deutschland Cup in Frankfurt

ohne Deckel

Am Samstag (8. November 2008) fand in Frankfurt der zweite Spieltag des diesjährigen Deutschland Cups statt. Zwei Spiele standen auf dem Programm: Schweiz gegen Kanada und Deutschland gegen Slowakei. An dem Tag war ich bereits gegen 13 Uhr an der Eissporthalle. Wie schon für das Länderspiel in Köln, hatte ich auch für Frankfurt eine Presseakkreditierung erhalten. Leider sollten die Pressekarten erst ab 13:30 Uhr ausgegeben werden, wie mir Rüdiger, unser Stadionsprecher, mitteilte. Also bin ich mit der U-Bahn noch schnell rüber nach Sachsenhausen zum Wagner gefahren und habe dort etwas gegessen. Wieder zurück an der Eissporthalle bekam ich im VIP-Zelt endlich meine Pressekarte ausgehändigt. Für meinen Bruder konnte ich kurzfristig noch eine zweite Pressekarte bekommen, sodass wir uns die Spiele zusammen aus nächster Nähe anschauen konnten.

Team Germany

Im Presse- und VIP-Bereich haben wir viele bekannte Gesichter aus dem deutschen Eishockey getroffen: Erich Kühnhackl, Stéphane Richer, Larry Mitchell, Marcus Kuhl, Didi Hegen und einige Spieler der Frankfurt Lions. Jürgen Emig war übrigens auch dort, was uns ehrlich gesagt etwas überrascht hat, da er ja eigentlich im Gefängnis sitzen müsste. Er saß jedoch direkt vor uns, zwei Reihen weiter unten. Wir hatten keinen festen Sitzplatz und hatten daher freie Platzwahl. Oben im Presseraum gab es neben den allgemeinen Informationen zu den Spielen auch Chili con Carne, belegte Brötchen und natürlich Getränke. Wir waren also rundum versorgt.

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Von Fabian

11. November 2008 um 12:44

Lions @ Scorpions

ohne Deckel

Am 2. November 2008 startete ich um 7:52 Uhr von Köln aus meinen “Road Trip” nach Hannover. Die Hinfahrt verlief soweit ohne Probleme. Zunächst fuhr ich mit dem Bus zum Neumarkt, wo ich in die Straßenbahn umgestiegen bin, die mich zum Kölner Hauptbahnhof brachte. Dort wartete bereits ein Regional-Express, mit dem ich bis nach Hamm fuhr, um dort erneut den Zug zu wechslen. In Hamm hatte ich ca. 15 Minuten Aufenthalt, ehe es mit dem nächsten Regional-Express nach Minden ging. Dort stieg ich dann in die S-Bahn mit dem Fahrziel Hannover. “Last, but not least” erwartete mich eine halbstündige Straßenbahn-Fahrt quer durch Hannover und das Umland. Nach ca. 5,5 Stunden hatte ich endlich mein Ziel erreicht: die TUI Arena.

TUI Arena Hannover

Nachdem ich in der Arena war, wollte ich zunächst erst mal etwas essen und trinken. Um sich in der TUI Arena jedoch etwas kaufen zu können, benötigt man an den meisten Ständen die “TUI Arena Card”. Diese Karte funktioniert letztendlich wie eine Geldkarte. Zunächst lädt man beispielsweise 15 oder 20 Euro auf die Karte. Dafür gibt es eine spezielle Kasse, an der man die Karte bekommen und auch wieder zurückgeben kann. Wenn man sich dann etwas kaufen will, legt man die Karte auf die Kasse und der Betrag wird von dem Guthaben abgezogen, aber erst nachdem man den zu zahlenden Betrag an der Kasse bestätigt hat. Umständlicher geht es wirklich nicht!

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Von Fabian

4. November 2008 um 13:20