Geschrieben im Dezember 2008

WM 2010 in der Veltins-Arena

ohne Deckel

Heute war ich auf der Pressekonferenz zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Gelsenkirchen. Das Pressetreffen fand in der Veltins-Arena auf Schalke statt, wo ein “einzigartiges Projekt für die 2010 IIHF Weltmeisterschaft” vorgestellt werden sollte. In den vergangenen Wochen wurde bereits heftig über das Vorhaben, das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM in Deutschland auf Schalke auszutragen, spekuliert. Die russische Torhüter-Legende Wladislav Tretjak hatte in einem Interview mit einer russischen Zeitung über die noch vertraulichen Pläne gesprochen. Heute wurden diese Pläne offiziell vorgestellt: “2010 IIHF WM eröffnet auf Schalke – Zuschauer-Weltrekord angestrebt”. So steht es in der Pressemitteilung, die im Pressebereich auslag.

Die Veltins-Arena wird für das WM-Eröffnungsspiel am 7. Mai 2010 zu einem riesigen Eishockey-Stadion umgebaut und auf eine Kapazität von 75.976 Plätzen erweitert. Der Umbau des Stadions wird acht Tage dauern (inkl. Auf- und Abbau der Tribünen und der Eisfläche). Die Eistechnik wird die österreichische Firma AST übernehmen, die als Experten für gutes Eis und Spezialkonstruktionen gelten. Die Planung und Errichtung der zusätzlichen Tribünen werden von dem Schweizer Unternehmen Nüssli durchgeführt. Durch die zusätzlichen Tribünen finden rund 14.500 weitere Zuschauer Platz in der Veltins-Arena. 25 Sattelschlepper werden 450 Tonnen Material anrollen. Der Aufwandsetat für das Eröffnungsspiel auf Schalke beträgt rund 1,2 Millionen Euro.

Animated Veltins-Arena

Das deutsche Team wird in jedem Falle das Eröffnungsspiel in der Arena auf Schalke bestreiten. Mögliche Gegner sind Kanada, Russland, Schweden, Finnland oder Tschechien. Der Vorverkauf für dieses Spiel beginnt am 30. Januar 2009 ab 9 Uhr. Eintrittskarten werden bereits ab 19 Euro (Stehplatz) erhältlich sein. Die günstigste Sitzplatzkarte kostet 29 Euro. Den Zuschauern wird ein attraktives Show-Programm, die offizielle WM-Eröffnungszeremonie sowie ein hoffentlich spannendes Eishockey-Spiel geboten. Außerdem soll der angestrebte Zuschauer-Weltrekord die Menschen ins Stadion locken. Dieser wurde bei “Guinness World Records” offiziell in der Kategorie “Bestbesuchtes Eishockey-Spiel aller Zeiten” angemeldet. “Der Weltrekord ist natürlich eine Herausforderung für den Sport in Deutschland, insbesondere für das Eishockey und für das WM-OK, aber sicher auch ein enormer Anreiz für jeden Zuschauer”, so Franz Reindl, “denn aktiv bei einem Weltrekord mitzuwirken und so ein Stück Geschichte mitzuschreiben, das erlebt man nicht jeden Tag.”

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Von Fabian

15. Dezember 2008 um 23:32

Lions @ Freezers

ohne Deckel

Ein Gastbeitrag von Stefan.

In Hamburg sagt man Tschüss – in Frankfurt aber auch!

Schon länger wollte ich einen Gastbeitrag für “In The Box” schreiben. Habe es immer irgendwie vor mir hergeschoben. Und dann war es irgendwann zu spät, meine Geschichten aus der O2 World alle schon erzählt. Jetzt kann ich aber vom Auswärtsspiel der Lions in Hamburg (7. Dezember 2008) berichten.

Es war ein verregneter Sonntag Nachmittag, so wie man ihn sich mitten im Dezember vorstellt. Etwas später als normal bin ich aufgestanden und hatte dann gar nicht mehr so viel Zeit, loszuziehen. Mit dem Bus zur S-Bahn, einmal um die ganze Stadt herum (liegt wohl an diesem bescheidenen S-Bahn-System hier in Hamburg) und dann mit dem Shuttle zur Arena. Zur Color Line Arena: für viele eine der schönsten Hallen in Deutschland. Voller Erwartung gelange ich schnell durch die Einlasskontrolle ins Innere der Arena, die mich ein wenig an die Berliner O2 World erinnerte. Vielleicht nur nicht ganz so groß und mächtig.

Super war die Schnelligkeit am Getränkestand – lag aber wohl eher an der geringen Zuschauerzahl, erst recht im Oberrang. Weniger super waren dafür die Preise: ein Stück Pizza und ein großes Bier haben mich 7-8 Euro gekostet. Ein stolzer Preis, denn man möchte ja zudem auch noch Getränke für die anderen Drittel haben.

Als Gästefan stand saß ich an der einen Kopfseite gegenüber der Stehgeraden der Freezers, zweite Reihe direkt in der Mitte. Beste Sicht aufs Eis und Videowürfel. Hinter mir rund 40 Fans der Lions, mit denen man ordentlich Krach machen konnte, als die Hamburger Fans nach dem 4:1 in Schockstarre verfielen. Meine Stimme war ordentlich ramponiert, aber an mir hätte es nicht gelegen, wären wir am Ende als Verlierer vom Eis gegangen.

Vom Spiel an sich gibt es nicht viel zu berichten. Im zweiten Drittel drehten die Gäste auf und schossen innerhalb von 8 Minuten drei Tore. Die Hamburger waren dabei eher Statisten. Viel konnten sie dem Frankfurter Sturmlauf nicht entgegen setzen, erst als die Löwen etwas an Schwung verloren. Die Hamburger kamen noch einmal ran: das 3:4 machte das Spiel am Ende noch mal richtig spannend, da die Lions sicherlich auch ihrem hohen Tempo zuvor Tribut zollen mussten. Doch es reichte für den Sieg an der Elbe!

So kam es dann auch, dass ich zusammen mit ein paar Frankfurtern nach dem Spiel Richtung S-Bahn ging fuhr, in der wir noch einmal mit den letzen verbliebenen Kräften in der Stimme ordentlich für Stimmung sorgten. Am Jungfernstieg haben wir noch einen kleinen Ausflug über den Weihnachtsmarkt gemacht und den Hamburger Eventies mal gezeigt wie es richtig geht!

Von Fabian

13. Dezember 2008 um 15:11

Mitten ins Schwarze

ohne Deckel

Gestern Abend sorgte der Genfer Verteidiger John Gobbi für ein Highlight, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt. In der Partie EHC Biel gegen Servette-Genf stellte er auf eindrucksvolle Art und Weise seine Schussqualitäten unter Beweis. Gobbi stand hinter dem eigenen Tor und wollte einen langen Pass über die Bande in Richtung gegnerisches Drittel spielen. Allerdings kam die Scheibe dort nie an. Der Puck traf eine Kamera von Teleclub, und zwar genau die Linse der Kamera, die daraufhin in mehrere Teile zersplitterte. Der Kameramann blieb unverletzt und setzte die Berichterstattung fort, allerdings mit Helm. Das Video findet ihr unter dem folgenden Link:

John Gobbi demoliert Kamera

Von Fabian

3. Dezember 2008 um 15:48

Abgeheftet in Videos

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